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12.08.2022 - Ob ich noch Marathons laufe?
"Lukas, sag mal, läufst du noch immer Marathons?" Diese Frage wird mir in den letzten Wochen gleich mehrmals gestellt, deshalb ist sie mir aufgefallen. Ich habe mich bei verschiedenen Gelegenheiten mit Menschen getroffen, die ich teils Jahre nicht mehr gesehen habe. Offenbar bringen diese Menschen mich in den Zusammenhang mit dem Marathonläufer Lukas. Vor ein paar Tagen kommt mir unter der Dusche diese Frage wieder in den Sinn und ich merke, wie gut es sich anfühlt, wenn ich mit etwas so Tollem wie dem Laufen in Verbindung gebracht werde. [Weiter]


05.08.2022 - Das Minimum als Maximum
Es ist Samstagmorgen um 10.30h, als wir unser langes Wanderwochenende in den Bergen starten. Wir befinden uns in Vrin ganz hinten im bündnerischen Val Lumnezia und nehmen die ersten Schritte mit dem Aufstieg zum Pass Diesrut unter die Füsse. Das Auto ist in Ilanz parkiert und mit dabei haben wir lediglich einen Rucksack, gefüllt mit dem Nötigsten für gut 2 Tage. Nach 4 Stunden Wanderung erreichen wir das erste Etappenziel bei der Terrihütte auf 2170 müM. Wir sind umgeben von vielen weiteren Menschen in Wanderschuhen, die es sich wie wir bei einem frischen Getränk gemütlich machen, dazu etwas essen und die wunderbare Aussicht auf die Berglandschaft auf sich wirken lassen. [Weiter]

29.07.2022 - Ganz einfach "DU"
Wenn du dich sehr oft, ab und zu oder auch nur selten draussen aufhältst, um eine tolle Wanderung, einen kurzen Lauf oder einen erholsamen Spaziergang zu unternehmen, dann wird es dir selbstverständlich erscheinen, die anderen Gleichgesinnten zu grüssen. So wie sich die Motorradfahrer auf der Strasse ein kurzes Handzeichen schenken, grüsst sich der gehende Mensch verbal mehrheitlich mit einem "Grüezi", gegebenenfalls mit einem "Guten Morgen" am Morgen [Weiter]


22.07.2022 - Aus Nein wird Ja
Meine Nackenhaare stehen steif und stramm wie ein Zinnsoldat, wenn ich an ein prall gefülltes Freibad im Hochsommer denke. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieses an einem schönen See liegt. Wie ein Stück Fleisch regungslos auf dem Badetuch zu liegen und sich von der Sonne grillieren zu lassen, nur um sich danach im Nass runterzukühlen - für mich gerne nein danke. Doch es gibt Möglichkeiten, in denen sich diese kurzen Haare wieder legen.
Am letzten Samstag besprechen wir beim Frühstück das Tagesprogramm. [Weiter]

 

15.07.2022 - Druck schliesst Türen
Über die vergangenen zwei Wochen bekomme ich gleich doppelt Besuch je eines Vertreters einer Krankenkasse. Nach Jahren der Untätigkeit bezüglich meiner Zusatzversicherung ist es an der Zeit, diese neu zu beurteilen und allenfalls anzupassen. Nebst dem Dialog über das eigentliche Thema bin ich natürlich auch sehr gespannt auf das Verhalten der beiden Menschen. Ich nehme mir vor, bewusst auf die Art und Weise, wie sie sprechen zu hören und zu erkennen, wie sie ihre Körpersprache einsetzen. Es wartet also zweimal ein spannendes Gespräch auf mich. [Weiter]



08.07.2022 - Die "Gala"-Vorstellung der weisshaarigen Dame
Wie so oft in den letzten Wochen unternehme ich den Wocheneinkauf kürzlich wiederum am Montag. Es ist irgendwie ruhiger im Supermarkt und die Gefahr, von anderen Kunden mit dem Einkaufswagen angefahren zu werden, ist minimal. Bei jedem Einkauf gehören die Äpfel zum Standard-Programm, mein Lieblingsapfel ist der Gala. Doch ausgerechnet vor der Gala-Äpfel-Auslage bildet sich eine kleine Schlange. Eine ältere, weisshaarige Frau mit gebücktem Rücken liegt sprichwörtlich fast auf den Äpfeln, ich diagnostiziere eine Kurzsichtigkeit. [Weiter]

01.07.2022 - Laute Worte an die Adresse der Lampe
Noch heute bin ich dankbar für meine Lehre als Elektromonteur. Im Leben begegne ich gelegentlich Situationen, in denen ich das damals in der Jugendzeit Erlernte anwenden darf. Kürzlich werde ich gebeten, eine neue Lampe zu montieren und zusätzlich zwei Lampen umzuhängen, damit es im Raum eine bessere Lichtverteilung gibt. Ohne Widerrede nehme ich den Kleinauftrag an und bin vor Ort, um die Arbeiten auszuführen. Es fällt mir sehr leicht, die erste Lampe von der Decke zu schrauben und diese am neuen Bestimmungsort wieder zu montieren. An der frei gewordenen Lampenstelle soll nun eine Hängeleuchte montiert werden. [Weiter]


24.06.2022 - Vom Brot über den Toaster zum Feueralarm
Richtig gutes und knuspriges Brot ist in Schottland nicht überall gleich um die Ecke zu finden. Wie so oft in unseren Ferien besteht das Frühstück auch auf den Britischen Inseln unter anderem aus Toastbrot. Und aus einer Eierspeise. Umso überraschter sind wir im Supermarkt in Edinburgh, wo wir ansatzweise frisches Brot finden. Doch nach zwei Tagen ist dieser Brotlaib bereits derart trocken, sodass wir die restlichen Scheiben für unser Frühstück noch kurz, vermeintlich wirklich nur sehr kurz in den Toaster geben.  Wir gehen davon aus, dass die Einstellung des Timers am Toaster noch so ist wie am Vortag. [Weiter]


17.06.2022 - Job, Arbeit, Berufung oder Leidenschaft
Wir starten letzte Woche unsere Ferien in Schottland mit Verspätung. Respektive, wir landen mit wenigen Minuten Delay von Amsterdam her kommend in Glasgow und warten eine geschlagene Stunde auf unser Gepäck. Und wir hegen in der Wartezeit plötzlich Zweifel, ob unser Gepäck während dem 8-stündigen Aufenthalt in Amsterdam auch wirklich zu unserem Anschlussflug gelangt ist. Es liegt in der Natur der Menschen, dass wenn er zu viel Zeit zum Nachdenken hat, er auf schräge Gedanken kommt. Ja, das Gepäck ist da und ja, die Autovermietung ist seit 10 Minuten geschlossen. Wir können also das Mietauto bei der Ankunft am Flughafen in Glasgow nicht wie geplant in Empfang nehmen. [Weiter]


10.06.2022 - Die Stärke ist stärker als die Schwäche
Basel am Rheinknie mittags um 12.30 - ich nutze die Mittagspause während einer Weiterbildung für einen kurzen Spaziergang durch verschiedene Strassen und Gassen. Ich fühle mich wohl dabei, meine Beine vertreten zu können nach den vielen Sitzstunden am Vormittag. Um mich für die Stunden am Nachmittag zu stärken, geniesse ich feines Sandwich to-go im Gehen. Auf dem Weg zurück Richtung Bahnhof erkenne ich am Ende der Gasse zwei Menschen in leuchtend orangen Oberteilen. Zuerst denke ich, dass es sich um Strassenbauarbeiter handelt. [Weiter]


03.06.2022 - Vom Schanzentisch zur Parkbusse
Der vergangene Sonntag ist vom trüben Wetter geprägt und ich befinde mich mit guten Freunden im Allgäu. Am Vorabend entscheiden wir uns, die Skiflugschanze in Oberstdorf zu besichtigen. Wir parkieren unsere Autos auf dem Parkplatz in unmittelbarer Nähe zur Schanze. Der Parkticket-Automat ist ausser Betrieb und wir lassen unsere Autos zurück, ohne für das Parkieren zu bezahlen. Je näher wir der imposanten Schanze kommen, umso beeindruckter sind wir vom Bauwerk. Der Blick vom Zuschauerraum nach oben lässt erahnen, mit welch grossem Selbstvertrauen die Skiflieger da ganz oben stehen müssen, bevor sie sich auf den Flug einlassen. [Weiter]


27.05.2022 - Mein erster Schultag mal anders rum
Über mehrere Wochen bereite ich mich auf den letzten Dienstag vor. Anfangs Jahr erkläre ich mich dazu bereit, die Funktion als Lehrbeauftragter an einer technischen Fachschule in Winterthur anzunehmen. Damals kommt sie wie aus dem Nichts, diese Anfrage. Spontan sage ich zu - getreu meinem Motto: Die Tür steht offen, ich darf einfach noch ja dazu sagen. Also rein ins nächste First-Time-Happening. Als ich zusage, weiss ich nicht genau, was auf mich zukommt und dennoch bin ich begeistert von der Vorstellung und ich arbeite leidenschaftlich gerne an der Erstellung des 3-tägigen Kurses. Ich selber lerne dabei sehr viel Neues. [Weiter]

20.05.2022 - 1:0 für den Handball und den Hammer
Vor gut einer Woche bin ich eingeladen zum ersten Handball Halbfinal-Playoffspiel zwischen Pfadi Winterthur und Wacker Thun. Ich bin zu Gast in der neuen, wunderschönen Arena in Winterthur, gleich bei mir um die Ecke. Zum allerersten Mal darf ich live an einem Handball-Spiel dabei sein. Wie ich jetzt beim Schreiben aufdas Erlebnis zurückblicke, dann sehe ich unendlich viele bunte, tolle Bilder von diesem Abend. Es war schlicht und einfach ein hammer-geniales Event. [Weiter]



13.05.2022 - Ein Ja für die Grossstadt und ein Hoch aufs Land
Vergangenes Wochenende weile ich zusammen mit einem langjährigen Freund für 48 Stunden im schönen München, der bayrischen Metropole. Bequem mit dem Zug angereist wird mir bewusst, wie lange es her ist, als ich mich zum letzten Mal in einer Grossstadt aufgehalten habe - Zürich mal ausgenommen. Es war tatsächlich vor über 2 Jahren, damals auf einer kurzen Erkundungstour in der Stadt Belgrad. Ich merke, wie ich mich an das Grossstadtleben erst wieder gewöhnen muss und wie faszinierend das ganze Treiben ist. Leute hier, Leute da, alles scheint wieder ganz normal zu sein. [Weiter]


06.05.2022 - Die Qual der Wahl im Gartenrestaurant
Die Sonne scheint, die Rapsfelder erstrahlen im schönsten gelb, wir ziehen in Wanderschuhen los. Eine kurze Wander-Rundtour soll es sein, welche uns auf eine kleine Anhöhe im Zürcher Oberland bringt. Das langsam verdunstende Nass des Regens vom Vortag steigt im Wald angenehm in unsere Nasen. Der Frühling ist endlich mit seiner vollen Strahlkraft da. Auf der Hochebene angekommen erkennen wir bereits das Restaurant, das uns einlädt, einen Kaffee zu trinken. Vom der Gartenterrasse aus geniessen wir den wunderbaren Blick auf die Berge im Süden und den Pfäffikersee im Vordergrund. [Weiter]


29.04.2022 - Das Hebelgesetz mal anders rum
Bei uns zu Hause im Wohnzimmer tickt seit Jahren eine analoge Uhr. Wenn ich mich voll und ganz darauf fokussiere, nehme ich war, wie unglaublich laut sich der Sekundenzeiger bewegt. Doch meist geht das Ticken unter, da meine Tage noch von anderen Dingen umgeben sind, als stundenlang der Uhr zuzuhören. Doch kürzlich ist da der eine Moment, in dem ich mich frage, wo das vertraute tick-tick-tick geblieben ist. Tatsächlich, die Uhr steht still und ich bin dadurch 2 Stunden in die Vergangenheit zurückversetzt. Im Keller suche ich nach zwei Ersatzbatterien, um der Uhr neue Energie zu schenken. [Weiter]


22.04.2022 - Und jedes Jahr grüssen die Spinnweben
Die Osterwoche präsentiert sich bei meist wolkenlosem Himmel, viel Sonnenschein und kühlen bis milden Temperaturen. Dem ersten privaten Grill-Happening in diesem Jahr kommen wir Tag für Tag näher. Am Ostersonntag ist es soweit. Nach einer längeren Wanderung sind wir mit leerem Magen wieder zu Hause und freuen uns auf ein frühes Abendessen mit einem Stück Fleisch vom Grill. Im Oktober hat der Grill den letzten Einsatz im vergangenen Jahr. Auch damals wird er nach Gebrauch mit der schwarzen Hülle zugedeckt und unter das Vordach geschoben. [Weiter]


15.04.2022 - 100 Tage mein eigener CEO
Am vergangenen Sonntag ist es soweit - ich darf meinen 100. Tag als mein eigener CEO markieren. Dazu stossen wir beim Abendessen mit einem feinen Tropfen Wein aus Italien an. Zu diesem kleinen Firmenjubiläum darf ich vor 5 Tagen ein paar Fragen in einem Interview beantworten. Einen kurzen Ausschnitt daraus will ich dir nicht vorenthalten. [Weiter]



08.04.2022 - Das bewegende Leben der Standseilbahn
Wie ein kleines Kind stehe ich auch heute noch mit grossen leuchteten Augen da, wenn es um technische Themen geht bei sich bewegenden Teilen. Kürzlich weilen wir an einem verlängerten Wochenende im schönen Tessin. Kurz nach der Ankunft in Lugano besteigen wir die Funicolare Monte Brè, eine Standseilbahn aus dem Jahre 1908, welche uns hoch auf den Hausberg von Lugano bringt. Und da schlägt mein Herz gleich wieder einige Pulse höher. Auf der Bergfahrt bei der Kreuzungsstelle wandert mein Blick auf die Schienen, das Zugseil und die Umlenkrollen. Mich fasziniert es, wie viel Höhe in dieser kurzen Zeit erklommen wird.
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01.04.2022 - Schuldiges Vergnügen mit Reinhard Mey und Udo Jürgens
Es fliesst, ich bin im Flow. Seit 30 Minuten schreibe ich an der neuen Episode für diese Woche. Wie so oft beim Tippen der Buchstaben, Wörter und Sätze erklingen in meinen Ohren musikalische Klänge aus der persönlichen YouTube-Playlist. Diese erweitere ich immer dann, wenn ich auf neue Künstler oder neue Songs aufmerksam werde. Meine Songliste ist so lang und vielfältig, sodass es stets eine Überraschung ist, welcher Song als nächster aufgelegt wird. In meiner Episode befinde ich mich in der Geschichte im Tessin auf dem Monte Bré und genau in diesem Moment endet ein Lied von den Toten Hosen. [Weiter]

25.03.2022 - Verbotene Wege und bäumige Hindernisse
Es ist ein herrlich sonniger Sonntag. Beim Aufstehen lese ich eine Aussentemperatur von 5°C ab. Dennoch begebe ich mich später in Shorts gekleidet mit dem öV auf den Weg ins schwyzerische Pfäffikon am Zürichsee, um meiner selbst auferlegten Challenge, endlich mal wieder einen Halbmarathon zu laufen, einen Schritt näher zu kommen. Insgeheim hege ich den Plan, es sogar zu 30km kommen zu lassen. Ich schnalle mir meinen Rucksack an, setze die Airpods auf und schalte den Podcaster ein, um von einer guter Diskussion getrieben loszulaufen. Die ersten 14km laufen nach Plan, gemütlich, flach und entspannend. Ich habe mich vor dem Lauf entschieden, stets den am See nächsten Weg zu wählen. [Weiter]

18.03.2022 - Dein Messgerät für deine Verkabelungen
Hauseigentümer sind verpflichtet, die elektrischen Installationen in ihrem Haus alle 20 Jahre von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Die sogenannte "Verordnung über elektrische Niederspannungsinstallationen" schreibt dies per Gesetz so vor. Vor 2 Wochen ist auch unser Zuhause an der Reihe. Der fachkundige und sehr freundliche Herr macht sich sogleich ans Werk am Verteilkasten im Keller und nimmt mehrere Messungen vor. Als ehemaliger Elektromonteur kann ich mir in etwa vorstellen, was er wie unternimmt, um sicherzustellen, dass die Elektrik im Haus den gesetzlichen Anforderungen entspricht. [Weiter]

11.03.2022 - Neuauflage dank Seite 157
Diese Episode entsteht so spontan wie noch nie zuvor, sie ist quasi ein Last Minute Produkt. Normalerweise entstehen die Beiträge im Laufe der Woche und sind 2-3 Tage vor dem Freitag geschrieben.
Auch diese Woche bin ich beim Schreiben im Fluss, oder im Flow auf gut neudeutsch. Ein für mich aktuelles Thema entwickelt sich zu einer sehr emotional aufgeladenen Situation. Die ersten Sätze der Episode entstehen ein paar Tage nachdem ich von einer Firma ein Email erhalten habe. Den Sachinhalt dieses Schreibens kann ich nachvollziehen, doch die Art und Weise, wie dieser Inhalt an mich herangetragen wurde, lässt mich kopfschüttelnd, sprachlos und auch traurig im Raum stehen. [Weiter]

04.03.2022 - Vom Maskenfall zum Maskenball
Unlängst sind diverse Schutzvorkehrungen im Alltag gefallen. Wir atmen auf, ein und wieder aus. Wir dürfen uns befreit von den Masken in den Läden umschauen, Lebensmittel einkaufen, Pakete zur Post bringen und zudem ohne Zertifikat im Restaurant essen gehen. Wir fühlen uns wieder frei, der Maskenverkauf sinkt und das Leben ist wieder beinahe so, wie wir es kennen aus den Zeiten vor der Pandemie.
Gleichzeitig ist der Februar auch die Hochsaison des Karnevals, der Fasnacht oder des Faschings. Diese 5. Jahreszeit, wie auch immer sie genannt sein will, ist dazu da, aus sich herauszutreten, anders zu sein oder um einfach schräge Musik zu produzieren oder zu konsumieren. [Weiter]

25.02.2022 - Wasser 5°C - Die Gedanken sprengen Grenzen
Es ist ein sonniger Samstag im Februar. Ich befinde mich in Männedorf am schönen Zürichsee und nehme an einem tollen familiären 2-Tages-Retreat zum Thema "Out of your comfort zone" teil. Einige Wochen zuvor sage ich spontan für den Event zu. Was mich besonders anspricht, an beiden Tagen in den Zürichsee zu steigen. Insgeheim hoffe ich, dass die Wassertemperatur im Februar bereits auf sommerliche Werte gestiegen sein würde. Für jemanden wie mich, der das Wasser unter 20°C als kalt bezeichnet, ist mit der Anmeldung zum Event die Messlatte gleich sehr hoch, oder besser tief, gesteckt. Ab und zu brauche ich solche Herausforderungen und es ist noch Zeit bis Mitte Februar. [Weiter]


18.02.2022 - Der nackte Geldbeutel
Jedes Jahr werden wir in den ersten beiden Monaten vom Steueramt dazu aufgefordert, uns von der finanziell nackten Seite zu zeigen. Normalerweise schütten wir dazu nicht unser Portemonnaie beim Steuerbeamten aus, noch zeigen wir ihm die angesammelten Banknoten unter unseren Matratzen. Vielmehr erfüllen wir diese Aufgabe mit dem Ausfüllen der Steuererklärung. Heutzutage erfolgt dies meist online und relativ einfach, vorausgesetzt der Steuerschuldner ist vorbereitet und hat alle notwendigen Dokumente griffbereit. Danach erfordert es einen Kick in den Hintern, etwas Pobacken-Zusammenkneifen und eine Prise Durchhaltevermögen. [Weiter]

11.02.2022 - Mit Kurzhaar in die ersten Frühlingstage
Der Langhaar-Rasierer wird an meiner Stirn angesetzt und die Coiffeuse zieht ihn sehr sorgsam über meinen Kopf nach hinten. Gleichzeitig fallen Büschel meiner grauen Haare in grossen Mengen zu Boden. Das wiederholt sich mehrfach und ich staune, wieviel Haar da seit dem letzten Haarschnitt auf meinem Kopf gewachsen ist. Der Bereich zwischen meinen Ohren ist nun grossflächig wieder auf 4mm Haarlänge getrimmt. Mit jedem Gramm Haar weniger auf dem Kopf fühle ich mich leichter und wohler. Nun folgt die Detailarbeit an der Stirn, rund um die Ohren und hinten am Nacken mit einem filigranen Feinwerkzeug. [Weiter]


04.02.2022 - Wie ehrliche Worte wirken
"Schönen guten Abend - bitte alle Billette vorweisen", so ertönt die freundliche Stimme einer graumelierten Frau hinter mir. Ich krame mein Handy aus meiner Hosentasche, tippe auf den SBB-App und zeige der Frau A mein Billett. Irgendwie wird mein Blick von ihren Augen angezogen und ich erkenne darin viel Lebensfreude. Ihre angenehme Stimme kombiniert mit den sichtbaren Gesichtszügen (Kinn, Mund und Nase sind aus bekannten Gründen leider verdeckt) strahlen sehr viel Menschlichkeit aus. Nach ihrem echten "Danke und einen schönen Abend" spreche ich sie spontan an und sage ihr: "Es freut mich sehr, dass sie ihre Arbeit mit so viel Freundlichkeit ausüben. [Weiter]

28.01.2022 - Montagmorgen und schon flach am Boden
Ich starte den Montag auch diese Woche so, wie ich praktisch jeden Wochentag starte. Um 5.30h macht sich mein Wecker lautstark bemerkbar und ein paar Atemzüge später sind meine Augen geöffnet. So richtig etwas mit den Augen sehe ich jedoch erst, als ich frisches kaltes Wasser über die Augen fliessen lasse.
Das Frühstück besteht aus dem obligaten koffeinspendenden Kaffee und feinem Brot mit Butter und Feigenkonfitüre obendrauf. Somit bin ich mit Energie aufgeladen, es folgen die täglichen Liegestützen und Bodenturnübungen. Der Minutenzeiger steht ein paar Minuten nach sieben Uhr bei der zwei und vorfreudig auf den heutigen Morgenlauf verlasse ich das Haus. [Weiter]

21.01.2022 - Was wir von kraftvollen Kindern lernen können
Sehr gut mag ich mich an eine kleine und kurze Begebenheit erinnern von anfangs Jahr im bündnerischen Davos. Nach einem gemütlichen Beisammensein mit lieben Freunden unter freiem Himmel und feinen Getränken kehren wir mit ersten Anzeichen von Frostbeulen zurück in die gemeinsame Ferienwohnung. Die anwesenden Kinder sind sofort bereit, uns in der Küche tatkräftig zu unterstützen. Die Zubereitung des Nachtessens ist somit im Schnellzugstempo erledigt. Als Belohnung widmen wir uns sodann dem kleinen Apéro-Plättli vor dem bereits lecker duftenden Abendessen. [Weiter]


14.01.2022 - Öfters mal Rot sehen und warten
Mein Outlook-Kalender zeigt mir für den Nachmittag um 14h einen privaten Termin in Winterthur an. Aus Gründen der Bequemlichkeit und der Flexibilität, also nicht von der Vernunft getrieben, entscheide ich mich, mit dem Auto hinzufahren. Kaum biege ich auf die A1 ein, stehe ich im Stau und mit dem Suchen eines Parkplatzes in der Stadt ist auch die vermeintliche Zeitersparnis bei Auto gegen öV sicher nicht für das Auto ausgefallen. Wie ich den Motor abstelle und mich zu Fuss ins System der Stadt mache, habe ich es auch schon bereut, nicht den Bus und den Zug genommen zu haben.  [Weiter]

07.01.2022 - Das "W" ist das neue "G"
Der Buchstabe "G" hängt wie ein Damoklesschwert über unseren verwirrten Köpfen und ist in der aktuellen Zeit populärer denn je. Die Bevölkerung verbindet das "G" mit dem Level an Freiheiten oder Einschränkungen im Alltag. Die Worte "Genesen", "Geimpft" und "Getestet" begleiten uns Tag für Tag, privat oder im Berufsleben in einem Ausmass, dass wir es innerlich bereits nicht mehr hören mögen. Langsam und mit einer überfliessenden Portion Resignation verlieren wir mehr und mehr die Übersicht, was wann und was wo gelten soll. Um das ganze Regelwerk noch zu würzen und es noch komplizierter zu gestalten, wird simpel und einfach etwas Mathematik mit dem "+" hinzugefügt. [Weiter]


31.12.2021 - Was eine geschlossene Tür mit Leidenschaft zu tun hat
Vor über 23 Jahren schnuppere ich erstmals Kerosin-Luft in der Fliegerei mit der Anstellung bei der damaligen SAir Group im Bereich Technik. Mein Herz macht gleich am ersten Arbeitstag Freudensprünge, ich habe den Job gefunden, der mich über Jahre begleiten wird. Meine unermessliche Begeisterung für die Aviatik ist sehr beständig, nicht einmal der Untergang der Swissair liess Zweifel aufkommen, dass ich meinen Weg nicht weitergehen werde.
8 Jahre und abertausend Atemzüge mit kerosinangereicherter Luft später ziehe ich einen ersten Strich unter dieses Kapitel. [Weiter]

17.12.2021 - Was "Oh du fröhliche" mit "Alle Wochen wieder" zu tun hat
Der Schnellzug, der anfangs Jahr losgefahren und an Ostern, Pfingsten und vielen anderen Feiertagen sowie auch an Wochenenden mal kurz zum Stehen gekommen ist, erreicht schon sehr bald das Ziel des Jahres 2021. Erst noch haben wir in kleiner Gesellschaft auf ein gesundes, erfolgreiches und gutes neues Jahr angestossen, und bereits gehören seither 358 weitere Tage der Vergangenheit an. Rückblickend mögen es Tage der Freude, des Optimismus, der Wut, der Verärgerung oder auch der Dankbarkeit gewesen sein. [Weiter]


17.12.2021 - Was Seife mit Asphalt zu tun hat
Bereits am Vorabend darf man damit rechnen, dass sich der nächste Tag grau in grau, nass und kalt präsentieren wird. Mit halb offenen Augen am Morgen erkenne ich das Gemisch aus Regen und Schnee auf dem Asphalt und freue mich trotzdem auf meinen Frühstückslauf. Die ersten Laufschritte bei leicht über dem Gefrierpunkt lassen mich erkennen, dass heute vieles anders sein wird. [Weiter]


10.12.2021 - Achterbahnfahrt
Mit der Ankündigung von gestrichenen Flügen nach und von Südafrika vor zwei Wochen besteigen wir unsere Gondel zu einer erlebnisreichen Achterbahnfahrt, die mehrere Tage anhält. Doch so richtig übel wird uns auf den diversen Loopings glücklicherweise nicht. Ein erstes Mal langsam steil nach oben geht es mit unserem Wohlbefinden, als wir uns einen festen Sitzplatz für die Heimreise buchen können. Getrübt vom vorzeitigen Ferienende gleiten die letzten drei Tage vor sich hin, ohne dass sich noch eine grosse Euphorie zeigt. [Weiter]


03.12.2021 - Aprikosen-Konfitüre
Vor Wochenfrist steuern wir nach einer 200km langen Autofahrt ein Weingut in Calitzdorp an, um etwas zu essen und um dazu ein Glas Weisswein zu geniessen. Wie wir beim Warten auf Speis und Trank kurz online gehen, erfahren wir vom Tagesthema Nummer 1 in der Heimat, einer neuen Form des Welt-Käfers, der auf den Namen des 15. Buchstaben des griechischen Alphabets getauft wird. In Südafrika, dem angeblichen Geburtsland des neuen Bösewichts, haben wir jedoch noch kein Wort davon erfahren. [Weiter]

 

26.11.2021 - Stromausfälle
Der Aufenthalt hier im Süden des afrikanischen Kontinents liefert täglich verdankenswerterweise mehrere Themen, über welche frei nach Lukas philosophiert werden kann. Was bei der Unterkunft ganz zu Beginn der Reise während dem ersten Abendessen etwas gewöhnungsbedürftig daherkommt, entwickelt sich im Laufe der Reise zum täglichen Ritual. Ich belade meine Gabel, um die Ladung an Nahrung in meinen Mund zu schieben und zack.... alles ist dunkel und still. [Weiter]


19.11.2021 - African Safari
Seit über einer Woche weilen wir bereits im wunderbaren Südafrika. Die ersten drei Nächte wohnen wir im Marloth Park, einer Siedlung aus Wohnhäusern und Lodges als Ergänzung zum Krüger Nationalpark. Dazwischen ist zwar ein Zaun aufgestellt, dennoch finden diverse Tiere den Weg vom grossen Krüger- in den kleinen Marloth Park. So könnten sich unter anderem angeblich auch sechs Löwen plötzlich im Garten neben uns zeigen. Bei ersten Frühstück werden wir bereits begleitet von kleinen Affen, von Impalas und von Springböcken. Was für ein erlebnisreicher Start in dieses afrikanische Vergnügen. [Weiter]


12.11.2021 - Erwartete Ankunftszeit
In der Episode vor 7 Tagen hast du erfahren, wo ich mich zur Zeit gerade in den Ferien aufhalte. Wie ich jetzt beim Schreiben und auf einer Veranda sitzend darüber sinniere, wäre es sehr spannend gewesen, die Reise mit dem eigenen Auto unter die Räder zu nehmen. Sind wir nicht alle aufs Neue begeistert, wenn wir von den abenteuerlichen Autoreisen in Berichten oder gar Live-Vorträge erfahren? Viel Zeit, eine unglaubliche Sehnsucht nach Freiheit gepaart mit Mut und der Freude vor dem Unbekannten prägen solche ausgedehnten Trips. Bei mir bleibt es bei den Gedanken an eine Reise über teils sicher sehr herausfordernde Strassen. [Weiter]


05.11.2021 - Ich bin dann mal weg
Welches sind deine schönsten Wochen im Jahr? Könnte es sein, dass in deiner Antwort das Wörtchen "Ferien" zu finden ist?

Genau dieses Wort, welches sicher auch bei dir schöne Momente der Vergangenheit und vorfreudige Gedanken an die Zukunft ins Bewusstsein ruft, ist bei uns seit ein paar Tagen Bestandteil unserer Gespräche. Alljährlich geniessen wir gegen Ende des Jahres unsere langen Ferien in wärmeren Regionen dieser Welt. Vor Jahresfrist bleibt uns dieses Vergnügen verwehrt, und wir verbringen wunderbare Tage im Engadin. Jetzt sind wir jedoch bereit, wieder in die Ferne zu entfliehen. [Weiter]

29.10.2021 - Der Himmel brennt
Die neue Woche,
notabene die letzte im Oktober, ist erst knapp sieben Stunden alt und lädt natürlich auch heute ein, in den frühen Morgenstunden ein paar entspannte Schritte an der herbstlich kühlen Luft zu spazieren oder zu laufen. Wie ich das Haus verlasse, atme ich nochmals eine Portion der vom Raclette am Vorabend geschwängerten Luft ein. So gerne ich das köstliche Raclette immer und immer wieder geniesse, so unangenehm überrascht der Käseduft am nächsten Morgen meine Atemwege. Auch deshalb zieht es mich wie von einem imaginären Gummiband gezogen magisch nach draussen. [Weiter]


22.10.2021 - Tauchgang im Nebel und in der Dunkelheit
Noch vor ein paar wenigen lassen wir es uns im kühlen Nass in einem See oder falls nicht anders möglich, notfalls auch in einem Freibad gutergehen. Lange Tage, wärmende Sonnenstrahlen und blauer Himmel lassen viele Sorgen und dumme Gedanken vergessen. Jetzt jedoch stehen wir bereits wieder inmitten des tiefen Herbstes. Beim Aufstehen am Morgen sehen wir beim Blick aus dem Fenster noch die dunkle Nacht und kaum verlassen wir unsere warmen vier Wände merken wir die deutlich kühleren Temperaturen. Mancherorts fallen schon die ersten Schneeflocken. [Weiter]

15.10.2021 - Vermicelles mit Rahm
Liebst du es auch, dir einen trüben Herbsttag jeweils mit einem herzhaft feinen Vermicelles zu schmücken? Kürzlich ist es wieder Zeit für ein Treffen mit Kollegen, mit denen mich eine gemeinsame Zeit des Arbeitens im fernen Hong Kong verbindet. 3-4 mal jährlich verabreden wir uns für einen tollen Abend, um uns geschichtlich in die tolle Zeit in Asien zurückzuerinnern, lustige Episoden auszutauschen und uns gegenseitig mit den aktuellsten Begebenheiten aus der Gegenwart upzudaten. Wir vereinbaren, uns in Zürich wiederzusehen, für den Apéro am Hauptbahnhof und zum Happen dann im Restaurant Zeughauskeller, welches normalerweise von ausländischen Touristen belagert wird. [Weiter]


08.10.2021 - Mühelos mit Unterstützung
Am Bahnhof in Lausanne angekommen, nehmen mein Kollege und ich unsere gemieteten Velos in Empfang. Wie jedes Jahr unternehmen wir auch heuer unser Traditionsreisli, dieses Jahr verschlägt es uns deutlich hinter den Röstigraben an den Genfersee. Die nette Frau am Schalter gibt, wie sie offenkundig zugibt, zum ersten Mal Velos zur Miete raus und ohne Unterstützung schafft sie die administrative Hürde am PC. Sie stützt sich dabei auf handgeschriebene Notizen, Informationen also, die sie bei der Einarbeitung in diesen Job wohl mitbekommen hatte. Die wichtige Unterstützung hat sie demnach vor geraumer Zeit mal von jemandem bekommen, die oder der diesen Vermietprozess intus hat. [Weiter]

01.10.2021 - Die Mücke, dein Vorbild
Sssss.... Stille.... Sssss.... Stille.... Licht an! Schlaftrunken und genervt! Der Blick zum Wecker verrät mir die Zeit: 1.34h! Die Suche nach der miesen Mücke im Schlafzimmer beginnt, während sich ein Stich dieses kleinen Monsters an meinem Bein bemerkbar macht.... Da ist er, dieser fiese Miniatur-Vampir, an der weissen Wand im Lichtkegel meiner Nachttischlampe und ich hole ohne Zögern aus zum vernichtenden Schlag.... Klatsch! Verfehlt! Ja, kann passieren um diese Uhrzeit. Die Verfolgungsjagd ist nicht zu Ende und geht weiter. Weitere Fehlschläge folgen. Das Insekt zwingt mich tatsächlich aus der Horizontalen auf meine Beine. [Weiter]

24.09.2021 - 52 x Dankeschön
Vor gut einem Jahr, am 21.09.2020 gehe ich mit meinem allerersten Blog zum Thema "Klick" online und darf nun zurückschauen auf 52 Beiträge, welche anfangs am Mittwoch und später am Freitag publiziert werden.
An dieser Stelle geht ein herzliches Dankeschön an dich, liebe Leserin, lieber Leser. Zudem danke ich für die vielen ehrlichen Feedbacks und Anregungen zu meinen Gedanken. Die grosse Zahl an Rückmeldungen motivieren mich jede Woche aufs Neue, die vielen kleinen Geschichten aus dem Alltag aufzuschnappen und mit dir zu teilen. [Weiter]


17.09.2021 - Hopp, hopp, hopp
Du erinnerst dich bestimmt an einen Moment in deiner Vergangenheit, wie du voller Begeisterung und Elan jemanden anfeuerst. Vielleicht stehst du dabei auf dem Fussballplatz, fieberst mit deinem Kind mit, als es nahe dem Elfmeterpunkt frei zum Schuss kommt und ihm zurufst: "Mach ihn rein!" Oder da sind die Erinnerungen an die olympischen Winterspiel in Kanada, wie du bei der Herrenabfahrt den Schweizer Protagonisten die Daumen drückst und mit lauter Stimme den Fernseher mit "Komm schon" vollquatschst, so als würde dich der Skifahrer gerade jetzt verstehen. [Weiter]


10.09.2021 - Du entscheidest - A) oder B)
Diese Woche darf es mal etwas anderes sein, Abwechslung bringt Schwung in unser Leben und getreu diesem Motto steht nicht eine Geschichte aus dem Alltag im Fokus dieser Lektüre, sondern eine kleine Serie an Fragen zu verschiedenen Situationen im Leben, mit denen ich mich kürzlich selber beschäftigt habe. Meine Antworten gaben mir einige wertvolle Erkenntnisse über mich selber, daher lade ich dich ein, dir folgende Fragen doch auch mal zu stellen.... [Weiter]


03.09.2021 - Kraftvolles Wasser
Diessenhofen ist das erste Etappenziel unseres Ausflugs an den Rhein und den Untersee. Die Wanderung von Schaffhausen dem Rhein entlang bekommt uns sehr angenehm. Der Wasserstand ist nach den vielen Regenfällen in den letzten Wochen noch immer hoch, entsprechend schnell fliesst das Wasser dem Atlantik entgegen. Unser Tempo zu Fuss jedoch ist entspannt, so erhaschen wir viel mehr Details aus der Natur und können unseren Gedanken freien Lauf lassen. Die Sonne spiegelt sich wie ein Tanz von Kerzen auf dem Wasser und jede Sekunde ergibt sich ein total anderes Bild. [Weiter]


27.08.2021 - Ferngesteuert durchs Leben
Kindern beim Spielen zuzuschauen, ist stets ein sehr schönes Beispiel, wie unbekümmert diese jungen Menschen noch mit dem Leben umgehen. Da wird ausdauernd an einer Sandburg gebaut, mit viel Leidenschaft auf dem Skateboard gefahren, mit viel Geschick mit einem Ball hantiert, mit dem Vater zusammen die Geleise der Modelleisenbahn zusammengesteckt, mit der Mutter ein Brettspiel erlernt oder zusammen mit der ganzen Familie im Wald rumgetollt. Kürzlich bin ich gespannter Zuschauer, wie ein Junge geschickt sein ferngesteuertes Auto auf einem Gehweg mit vielen Spaziergängern durch die Menschen lenkt. [Weiter]


20.08.2021 - Kinderträume
Träume gehören zu unserem Leben wie die Luft, die wir ständig ein- und ausatmen. Wir träumen fast dauernd, gewollt oder ungewollt, sei dies in der Nacht, aber auch tagsüber in unseren Tagträumen. Hast du dir schon mal überlegt, wie es wäre, ohne deine Träume zu leben? Wie unglaublich trist und grau wäre dein Dasein, wenn du in Gedanken nicht immer wieder etwas vor dir siehst, was dich beflügelt, was dich eben träumen lässt. Vielfach sind die Träume eher Vorstellungen und Hoffnungen von etwas, das in der Zukunft liegt, aber sicher immer positiv behaftet ist.
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13.08.2021 - Regentropfen trifft Regenschirm
In den vergangenen Tagen und Wochen verlassen wir unser Haus nur selten, ohne zuvor noch zu prüfen, ob der Regenschirm auch ganz sicher eingepackt ist. Die fast täglichen Tiefdruckgebiete bringen vielerorts Regen und daher macht es absolut Sinn, einen Schirm oder eine Regenjacke dabei zu haben, um im Falle des nächsten Wolkenbruchs gewappnet zu sein.
Ganz bestimmt mit derselben Präventivmassnahme geht auch das ältere Ehepaar, ich nenne sie mal die Huber's, am Sonntag aus dem Haus, um im Wald ein paar Schritte zu spazieren. [Weiter]

06.08.2021 - Bitte, einmal die Palme hoch
Du kennst es sicher auch sehr gut, dass dich gewisse Dinge an anderen Menschen stören oder dich diese Verhaltensweisen notfalls sogar auf die Palme bringen. Da ist vielleicht der Nachbar, der jedes Wochenende eine Party veranstaltet und der Lärm dich davon abhält, abends einschlafen zu können. Oder es gibt einen Arbeitskollegen, der alles so locker leicht nimmt, pünktlich in den Feierabend entschwindet, während du strampelst, einfach nicht vorankommst und dadurch Überstunden am Laufband notierst. [Weiter]


30.07.2021 - Was gestern war, ist heute nicht mehr
Vor Wochenfrist verabrede ich mich mit meiner Schwester bei bestem Wetter zu einer tollen Wanderung auf dem Toggenburger Höhenweg mit Start in Wildhaus. In diesem bekannten Ort verbringen wir vor mehreren Jahrzehnten unsere ersten Skiferien, zaubern immer ansehnlichere Schwünge in den Schnee und absolvieren jährlich die Skischule. Jedes Jahr im Januar sind wir dankbar, dass wir mit unseren Eltern eine Woche fernab vom Zuhause hier verbringen und es uns vor und nach dem Skifahren in der Pension gut ergehen lassen dürfen. [Weiter]


23.07.2021 - Dein Wecker - Dein Freund oder dein Feind?
Noch sehr gut mag ich mich zurückerinnern an meine Lehrzeit vor 32 Jahren. Der damalige Lehrbetrieb schreibt auch den Lehrlingen vor, pünktlich um 6.30h auf der Matte zu stehen und mit den Arbeiten zu starten. Akrobatische Luftsprünge fliessen dadurch frühmorgens nicht in meinen Alltag ein. Als begnadeter Morgenmuffel ist es tagtäglich eine Qual, wenn mein Wecker um 5.45h den Sirenenalarm auslöst. Von der Erdanziehung immer noch fest in der Matratze liegend, verlasse ich das Bett erst, wenn meine Mutter als zweiten und ultimativen Wecker amtet und mich darauf hinweist, dass es Zeit sei, aufzustehen.  [Weiter]

16.07.2021 - Wahre Gastfreundschaft
Sehr gerne und immer wieder besuche ich meine Eltern am schönen Bodensee, denn dort bin ich immer willkommen und darf mich einfach gelassen und entspannt Sohn nennen. Im Kreise der Familie fühle ich mich sehr geborgen, geerdet und zuhause. Meine Mutter und mein Vater zeigen mir stets aufs Neue, wie Gastfreundschaft funktioniert, was in meinen Augen bedeutet, für Mitmenschen ein grosses Herz und eine offene Tür zu haben. Vor einige Tagen durfte ich dies wieder so ungezwungen und authentisch bei ihnen erleben und so sein, wie ich bin. Dafür danke ich ihnen von ganzem Herzen, denn ich bin mir bewusst, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist. [Weiter]

09.07.2021 - Der fiese Beipackzettel
Nun, vor gut 4 Wochen begebe ich mich zum Rendezvous für den ersten Stich in den linken Oberarm - das Date in Wetzikon eine kurze, gut organisierte Angelegenheit. In den Tagen danach erlebe ich Ähnliches wie viele von euch, sprich ein Oberarm, der wie von einer Wespe gestochen wurde, also absolut überleb- und aushaltbar. Ich lebe die zwei, drei Tage sehr gut damit, schliesslich will ich künftig ja wieder barrierefrei reisen und nicht jedes Mal einen Test über mich ergehen lassen, bevor ich die Heimat verlasse. Anfangs dieser Woche nun mein zweiter Besuch im Impfzentrum. handgenommen. [Weiter]


02.07.2021 - Ein Montagabend in Bukarest
Am Ende des unvergesslichen Abends liegen sie sich in den Armen, schreien ihre Freude in den rumänischen Himmel und lassen eine ganze Schweizer Bevölkerung den Schlaf noch etwas hinauszögern. Das Wunder von Bukarest ist vollbracht, ein anfangs nie erwarteter Sieg gegen den Fussball-Weltmeister Frankreich ist eingefahren und die Schweizer Nationalmannschaft schreibt Sportgeschichte. Kaum geht die Schweiz 1-0 in Führung, beginnt das Zittern. Zur Pause liebäugeln die Eidgenossen mit einer möglichen Überraschung. Es folgen Minuten der Ernüchterung, ein verschossener Elfmeter, drei Gegentore in nur wenigen Minuten. Links oben auf dem Bildschirm steht 3-1, nicht 0-2. [Weiter]

25.06.2021 - Land, Stadt, Fluss
Wir sind eingeladen zur Erstkommunion des Göttibuben meiner Partnerin und dürfen einen sehr schönen Tag mit wunderbaren Menschen im Kanton Aargau geniessen. Der katholische Gottesdienst, quasi ein Fitnesscenter der besonderen Art mit zahllosen Positionswechseln zwischen Stehen und Sitzen ist vorbei, der Apéro inmitten von tausenden Blumen öffnet die Tür für gute Gespräche unter den geladenen Gästen und man setzt sich bald zu Tisch für das Mittagessen. Gerne beantworte ich nach dem Hauptgang die Frage nach einem Nachschlag mit "ja" und bezahle dies mit einem leicht überfüllten Magen nach dem zweiten Teller. [Weiter]


18.06.2021 - Buntes Grün der Natur
Im Frühling, wenn die Natur sich aus dem Winterschlaf zurückmeldet, beginnen sich die Pflanzen in den buntesten Kleidern zu zeigen. Angenehm duftende Blumen erfreuen unsere Augen mit ihren farbigen Blüten, in den Wäldern und auf den Wiesen ersetzt das saftige Grün das bräunliche Bild des Winters. Mit jedem Sonnenstrahl werden die Pflanzen kräftiger und die Farben intensiver, Fotos der Natur auf den Social Media – Kanälen schiessen wir die Pflanzen selber aus dem Boden. Die Farbenvielfalt erfreut unsere Gemüter, es zieht uns mehr und mehr an die frische Luft und wir geniessen die Momente der stets länger werdenden Tage mit zusehends mehr Sonnenschein. [Weiter]


11.06.2021 - Medien - warum nur?
Wir lesen Zeitungen, um zu erfahren, wer im Dorf nebenan einen illegal gepflanzten Christbaum wieder fällen muss. Wir bekommen eine Push-Nachricht, um informiert zu werden, dass im hintersten Ecken der Schweiz ein Motorradfahrer 10km/h zu schnell auf dem Waldweg unterwegs ist. Wir schauen gewohnheitsgemäss die Nachrichten in der viereckigen Kiste, um zur Kenntnis zu nehmen, dass es auf Hawaii eine Falschmeldung zu einem vermeintlichen Tsunami gibt. Wir hören im Radio stündlich, oft auch unbewusst, dass am Gotthard wieder Osterstau gefeiert wird, während wir gemütlich zu Hause ein Glas Wein geniessen. [Weiter]

04.06.2021 - Schneeschmelze
Mit der Wahl des Titels für die erste Lektüre im Sommermonat Juni kann mir wahrhaft etwas seltsam Anmutendes angehaftet werden, der Titel ist aus aktuellem Anlass jedoch bewusst gewählt. Auch ich verbringe meinen Montag-bis-Freitag-Alltag wie der Grossteil der Schweizer Bevölkerung mehrheitlich im Flachland und dies bevorzugt in den Höhen des Zürcher Oberlandes. In diesen Höhenlagen sind die hohen Schneemengen vom Januar innert wenigen Tagen weggeschmolzen und der Sommer hat mittlerweile Einzug gehalten. 
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28.05.2021 - Endspurt
Ein sehr wichtiger Geschäftstermin hier, eine dringende private Verpflichtung dort, eine nicht freiwillige behördliche Besprechung wo auch immer. Wir bewegen uns ständig in einem System, welches geprägt ist von Kalendereinträgen und zeitlichen Abmachungen, einerseits mit Menschen aus unserem Umfeld, andererseits mit uns selber. Je wortreicher und farbiger sich unsere Agenden präsentieren, umso mehr hasten wir in diesem System umher, wenn es sein muss notfalls auch von morgens früh bis abends spät. Kann es eventuell sein, dass du diese Situation bei dir ab und zu selber beobachten kannst und zustimmend zunickst? [Weiter]

21.05.2021 - Ein Jahr weiter
Zwei Tage sind es her, als ich 48 Jahre zurück blicke und ich mir mein Leben in einer Fast-Forward Variante nochmals bewusst anschaue. Dabei fallen mir wie die Schuppen vor den Augen, wie mir bewusst wird, wie abwechslungsreich das Leben sich gestaltet, bis ich die erste "richtige" Arbeitsstelle mit 24 Jahren annehme. Im ersten Quartal meines Jahrhunderts entwickle ich mich vom Baby zum Erwachsenen, darf unglaublich viel lernen und entsprechende Erfahrungen machen. Alle paar Jahr ergibt sich eine Veränderung. Kindergarten, Primarschule, Sekundarschule, Lehre, Rekrutenschule, Studium - rückblickend folgt alles Schlag auf Schlag. [Weiter]

14.05.2021 - Anker
Ein jedes Schiff ist damit ausgerüstet, mit diesem Stück aus Gusseisen, umgangssprachlich auch Anker genannt. In kleinen Schiffen befindet sich der Anker mehrheitlich versteckt irgendwo im Innenraum und er kann bei Bedarf locker von Hand ausgeworfen werden, um dem Schiff Halt zu geben. Anders sieht es aus bei Tankern oder Kreuzfahrtschiffen, da ist der Anker tonnenschwer und kann nur über einen maschinell angetriebenen Kettenzug aus- und wieder eingefahren werden. Sehr oft sieht man den Anker zudem als Symbol in verschiedenen Themenbereichen. [Weiter]

07.05.2021 - Vom Trampelpfad zur Autobahn
Flach, steil, steinig, asphaltiert, weich, hart, griffig, sumpfig, kalt, warm, nass, staubig, .... Der Boden unter unseren Füssen präsentiert sich mit unglaublich vielen Varianten. Je nach Vorliebe bewegen wir uns zu Fuss, auf zwei Rädern mit oder ohne Muskelkraft oder motorisiert auf vier Rädern auf diesen verschiedenen Unterlagen. Auf meinen Laufrunden oder auch auf einem Spaziergang ist mir die Beschaffenheit des Bodens stets eine Entscheidungshilfe, wenn ich an einer Wegkreuzung stehe. [Weiter]


30.04.2021 - Förderband
Da befinde ich mich also mal wieder in Zürich, am Hauptbahnhof, auf dem Perron unten bei den Gleisen der S-Bahn, soeben aus dem Zug ausgestiegen und auf dem Weg nach oben, froh nach dem Sitzen endlich wieder ein paar Schritte gehen zu können. Zielstrebig navigiere ich der Treppe entgegen, vorbei an wartenden Menschen, die sich nach und nach auf der Rolltreppe aufreihen, quasi sich aufs Förderband begeben. Ja, jeder so, wie er will. Dennoch, in genau solchen Momenten entstehen in meinem Kopf unweigerlich gewisse Fragen.  [Weiter]

23.04.2021 - Kinderträume 
Träume gehören zu unserem Leben wie die Luft, die wir ständig ein- und ausatmen. Wir träumen fast dauernd, gewollt oder ungewollt, sei dies in der Nacht, aber auch tagsüber in unseren Tagträumen. Hast du dir schon mal überlegt, wie es wäre, ohne deine Träume zu leben? Wie unglaublich trist und grau wäre dein Dasein, wenn du in Gedanken nicht immer wieder etwas vor dir siehst, was dich beflügelt, was dich eben träumen lässt. Vielfach sind die Träume eher Vorstellungen und Hoffnungen von etwas, das in der Zukunft liegt, aber sicher immer positiv behaftet. [Weiter]

16.04.2021 - April, April 
Der Monat April wird heuer mit seiner Wechselhaftigkeit in Sachen Wetter in bester Erinnerung bleiben. Da steht eine schöne Wanderung bei sommerlichen Temperaturen auf dem Programm, die Winterkleider werden danach gleich noch vor dem Duschen in den Sommerschlaf geschickt. Nun, am nächsten Morgen jedoch realisiert man, dass man die warmen Kleider doch zu früh schlafen gelegt hat. Sogar Handschuhe und die Mütze müssen reaktiviert werden. Ansonsten läuft der frühmorgendliche Pendler Gefahr, einige Frostbeulen einzufangen. Am Abend auf dem Heimweg freut man sich andererseits schon sehr aufs Steak auf dem Grill und natürlich, dies auch auf dem Balkon zu geniessen. [Weiter]           

09.04.2021 - Rollenspiel
Jede Woche frage ich mich motiviert, über welches Thema ich wohl einen Blog verfassen darf. Die Themenvielfalt ist unerschöpflich, meine Themenliste wird länger und länger. Das beruhigt mich sehr, denn so kann ich meiner Schreibfreude noch Jahre nachkommen. Ich freue mich stets darauf, zu einem Wort oder einem Gedanken meine Schreibfeder in Aktion bringen zu lassen.
Für diesen Wochenbeitrag habe ich mir bereits vor Tagen ein Thema zurechtgelegt und vor allem beim Laufen entwickelt sich dann der Inhalt. Jedoch, bei einem Spaziergang am Karfreitag durch den Wald gleich bei uns um die Ecke treffe ich auf einen Stapel gefällter Bäume. [Weiter]

31.03.2021 - Augenkontakt
Neulich bei einem schönen Spaziergang rund um einen nahegelegenen See geniesse ich es, draussen zu sein und frische, kühle Luft zu atmen. Wie mir geht es vielen anderen Menschen, die an diesem Tag eine kleine Auszeit wollen vom Home Office, vom Corona-Blues, von der Einsamkeit, von der sozialen Isolation und den vielleicht auch negativen Gedanken. Draussen zu sein, sich selber als ein Teil der Natur zu betrachten und sich einfach schön treiben zu lassen bedeutet mir unglaublich viel. Dabei tanke ich neue Energien auf, um motiviert die Zukunft gestalten zu können. [Weiter]

24.03.2021 - Hirnschmalz
Wie die meisten von euch unweigerlich zur Kenntnis genommen haben, bin ich inmitten der Coaching Ausbildung. Es begann im Kopf anfangs des ersten Lockdowns vor einem Jahr, als ich mir selber eintrichterte, die aktuelle Situation mit viel Zeit für mich bestmöglich zu nützen. Kurzarbeit hat sicher einen negativen Geschmack, doch wie bei allem gibt es auch hier die positive Seite der Medaille. Ich durfte erkennen, dass Corona für mich ein Hinweis war, nun einen Schritt nach vorne zu gehen, jetzt etwas Zentrales in Gang zu setzen. Kurzum, so bin ich nun nur wenige Stunden vor dem Abschluss zum Zertifizierten Integral Coach. [Weiter]

17.03.2021 - Gegenwind
Einige Tage sind es her, als das Sturmtief "Klaus" und "Luis" kraftvoll durch die Landschaft ziehen, auch Regen bringen und uns entweder erfreuen oder entmutigen. "Klaus-Luis" ist mit dem Auge an den sich krümmenden Bäumen zu erkennen, mit den Ohren zu hören aufgrund des gemütlichen Rauschens und zu fühlen am ganzen Körper, wenn man sich gegen den Wind stellt. Aber ich meine, die sich bewegenden Luftmassen können wir auch riechen, die Nase wird geströmt durch angenehm frische Luft, welche einerseits an Freiheit erinnert, aber auch etwas Bedrohliches in sich trägt. [Weiter]

10.03.2021 - Keine Ausreden
Vergangene Woche darf ich eine neue unglaubliche Lebenserfahrung erleben. Erstmals besuche ich ein Retreat. Ja, du liest richtig und brauchst keine neue Brille, der Lukas ist inzwischen retreat-erprobt. Und nein, ich bin dafür nicht in einem ehrwürdigen Kloster eingezogen oder bin nach Indien gereist, noch habe ich mich von der Aussenwelt verabschiedet. Der Anlass findet in Downtown Zürich statt, ich bin quasi Retreat-Pendler und schlafe jeden Tag, respektive natürlich in den Nächten daheim im eigenen Bett. Und wie ich in diese Nächte versinke, tief und fest, begleitet von vielen Träumen. [Weiter]

03.03.2021 - Wie geht's?
Wie oft beginnen wir ein Gespräch mit einem anderen Menschen mit der Frage "Und, wie geht's?" oder "Geht's gut?" oder "Alles klar?" oder natürlich mit der einen oder anderen Abart dieser Fragen. Was zum Beispiel vor allem in den USA mit dem "How you doing?" einfach eine Floskel beim Wiedersehen ist und dabei der Fragende kaum ein Interesse daran hat, wie es dem Gegenüber wirklich geht, ist in unseren Breitengraden diese gesprächseröffnende Fragerei doch eher ein wahres Bedürfnis zu erfahren, ob es jemandem gut geht oder ob irgendwo der Schuh drückt. Oder tendieren wir hier ebenfalls langsam dazu, zu fragen dem Fragen zuliebe? [Weiter]

24.02.2021 - Frühlingserwachen
Am vergangenen Wochenende zieht es gefühlt die gesamte Schweiz an die sonnen- und wärmeverwöhnte frische Luft. Ob an einem Gewässer oder in den Bergen, die Schweiz hat den sehr starken Drang, nach den langen Winterwochen draussen zu atmen und die Sonnenstrahlen tief in sich reinzuziehen. Der Frühling ist dem Fahrplan dieses Jahr einige Wochen voraus, nachdem sich das ganze Land nur wenige Tage zuvor nur mit Zwiebelschichten aus Kleidern nach draussen gewagt hat. Wir geniessen jeden einzelnen Schritt unseres Spazierganges rund um den Greifensee, lassen uns von der Mystik des Sees verzaubern. [Weiter]

 

17.02.2021 - Entschleunigung
Als immer noch sehr begeisterter Langstreckenläufer geniesse ich auch jetzt im Winter meine Läufe mit Hochgenuss, mal kurz und zügig, mal länger und dafür etwas langsamer. Ausnahmslos happy komme ich nach dem Lauf jeweils nach Hause zurück, auch wenn ich auf einer Eisschicht mal hingefallen bin. Der Hormonhaushalt ist dann immer wieder im Gleichgewicht und ich voller Energie.
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10.02.2021 - Konkret trifft Und
Nachdem ich euch meine Kollegen Eigentlich und Aber anfangs dieses Jahres vorgestellt hatte, liegt mir heute viel daran, wie damals versprochen, euch auch mit Konkret und Und bekannt zu machen.Auch wenn ich immer mal wieder Zeit mit Eigentlich und Aber verbringe, realisiere ich, dass mich der Austausch mit Konkret und Und doch viel weiterbringt im Leben. Jedes Mal, wenn ich wieder einen neuen Termin mit Konkret und Und abgemacht habe, freue ich mich sehr, die beiden zu treffen, denn ich weiss, dass es mir nach dem Zusammentreffen einfach viel besser geht als nur schon in den Minuten zuvor. [Weiter]


03.02.2021 - Plan B
Es gibt Momente im Leben, da geht man ein Vorhaben mit einer solch grossen Entschlossenheit an, dass Berge versetzen werden könnten. Man ist schon lange auf genau diesen Moment fokussiert, man investiert viel Energie und kann sich nichts anderes vorstellen, als dann voller Elan genau dieses Vorhaben zum Zeitpunkt x umzusetzen. Doch dann passiert es, nur einen Augenblick vor der Umsetzung wendet man sich plötzlich vom ursprünglichen Plan ab und lässt das Vorhaben fallen, weil irgendwelche Argumente dagegensprechen und man sich selber überzeugt, dass es vielleicht doch nicht so eine gute Idee ist. [Weiter]


27.01.2021 – Spuren
Neulich nütze ich die tief verschneite Landschaft, um nebst dem Langlaufen endlich auch dem Schneeschuhlaufen eine Chance zu geben. Die Umgebung ist derart tief im Schnee versunken, dass die bekannten Feldwege absolut nicht mehr auszumachen sind. Und wie ich nun mit den angeschnallten Schneeschuhen losziehe und vornehme, einfach mal frisch von der Leber weg kreuz und quer durch die Region zu ziehen, fällt mir etwas sehr Spannendes auf. Obschon die Feldwege klar und deutlich NICHT mehr zu erkennen sind, bestehen schon deutliche Spuren im Schnee, genau dort, wo diese vermeintlichen Wege durchführen. [Weiter]


20.01.2021 - Etwas erstmals
Anlässlich eines Seminars anfangs November wird uns die Frage gestellt, welche Moment in unserem Leben ganz speziell waren und uns heute noch in Erinnerung sind. Ich erstelle eine beinahe endlos erscheinende Liste mit den unterschiedlichsten Erlebnissen. Für mich ist es beeindruckend zu sehen, was ich in meinen knapp 48 Lebensjahren bereits alles erleben durfte, was ich heute noch als „Big Moments“ bezeichne. Es fällt mir aber auch auf, dass viele diese Erlebnisse solche waren, die ich zum allerersten Mal erleben durfte.  [Weiter]


13.01.2021 - Warten
Ist das Leben ein Wartesaal? Die meisten von uns warten, wobei viele nicht wissen, dass sie warten und worauf sie warten. Ich spule ein paar Tage zurück. Wir wissen zumindest, dass wir am besagten Tag ganz sicher spazieren gehen werden. Ein Tag ohne Bewegung draussen an der frischen Luft ist für mich wie stundenlanges Fernsehen - beides absolut nicht vorstellbar. Nach dem Frühstück warten wir zuerst mal ab, wir warten auf die Sonne, die uns den Spaziergang bei der aktuellen Bisenlage etwas angenehmer gestalten soll. Es ist nicht ein Warten im eigentlichen Sinne des Wartens, des sich die Zeittodschlagens, nein vielmehr ist es gut genutzte Wartezeit. [Weiter]


06.01.2021 – Eigentlich triff Aber
Eigentlich hatte ich für diese Woche ein anderes Thema auf der Liste, aber ein besonderer Moment hat mich dazu bewogen, euch die Kollegen Eigentlich und Aber vorzustellen.
Die beiden kennen sich schon sehr lange und treffen sich täglich mehrmals, meist bei gemeinsamen Tätigkeiten. Obschon beide Typen ganz unscheinbare Gestalten sind, die wir stets gerne zu Wort kommen lassen, haben die Beiden sehr oft unterschiedliche Ansichten und Meinungen. Ein Vergleich zu einem Magneten ist sehr passend, beide sind gleich gepolt, dadurch stossen sie einander von aussen betrachtend eher ab. Umso überraschender ist zu vermerken, dass sie sich so oft treffen. [Weiter]


30.12.2020 – Das Jahr, das war
Was bleibt dir besonders in Erinnerung vom Jahr 2020? Wie hast du dich persönlich seit anfangs Jahr verändert? Noch vor 366 Tagen konnten wir es uns nicht in den kühnsten Träumen ausmalen, was uns im 2020 geschehen wird. Jeder von uns hat das Corona-Jahr anders erlebt, die Ausgangslage war sehr individuell geprägt.
Vom Lockdown über das Home Schooling bis zum Home Office, von der Kurzarbeit über die unvergesslichen WC-Papier-Hamsterkäufe bis zu den ausgedehnten Spaziergängen, vom R-Wert über den Pandemieplan bis zur Impfung, von Mister Corona Daniel Koch über das .... [Weiter]


23.12.2020 - Besinnung
Weihnachten steht mit weit geöffneten Türen vor uns. Es wird heuer ein Fest sein, das manche vielleicht nicht als solches sehen können oder wollen. Die aktuelle Lage verhindert das Zusammenkommen von vielen Menschen im gewohnten Rahmen, auch im trauten Familienkreis beim gemeinsamen Singen, bei der Bescherung mit den Geschenken und schlussendlich beim Fondue Chinoise, beim Raclette oder beim Weihnachtsbraten. Wohl wir alle müssen nun etwas umdisponieren, flexibel sein und am Ende einfach akzeptieren, dass auch Weihnachten 2020 zumindest teilsweise dem COVID zum Opfer fallen. [Weiter]


16.12.2020 - Unplugged
Zunächst ein grosses Dankeschön an alle Kreativen unter euch, die mir am vergangenen Wochenende ein Blog-Thema zur Verfügung gestellt haben. Rund 10 Rückmeldungen durfte ich erhalten und schlussendlich fiel die Wahl auf "unplugged" (zu gut deutsch: ausgesteckt). Hierzu ein herzliches Dankeschön an Fränzi G. (ich hoffe, ihr konntet den Wein geniessen).
Wann hast du schon mal den Stecker ziehen müssen? Anfangs letzter Woche bin ich tief versunken in einem grossen Gedankenkarussells betreffend der Weiterführung meines Coachingstudiums. Ich wälze die verschiedenen Argumente hin und her, auf und ab. Mehrere Wochen spielt sich täglich das ähnliche Schauspiel in meinem Kopf ab. [Weiter]


09.12.2020 - Schnee
Hast du den ersten Schnee auch schon geniessen können? Die ersten Schneebälle durch die Luft geworfen? Oder vielleicht warst du auch schon Erbauer vom ersten Schneemann 2020/2021?
Dieses Jahr ist er früh und teils sehr intensiv vom Himmel gefallen, der Schnee, das wunderbare Weiss im Winter. Während unserer Ferien im Engadin ist es am Donnerstag draussen noch mehrheitlich braun, du weisst schon, so das typische spätherbstbraun. Aber dann, am Freitag in der Früh ist schon alles weiss gepudert und bis zu unserer Heimfahrt am Samstag liegen bereits rund 60cm Neuschnee. [Weiter]


02.12.2020 - Wegweiser
Du kennst das sicher…. Du stehst an einer Weggabelung und weisst nicht recht, in welche Richtung es weitergehen soll? Im Oberengadin auf einer Wanderung von Silvaplana nach Maloja passieren wir den abgebildeten Wegweiser. Ein Wegweiser mit nur zwei Richtungen, aber ohne Angabe einer Destination. Zum Glück wissen wir die Himmelsrichtung, die wir gehen müssen, um an unser Ziel zu gelangen und folgen so dem Wegweiser nach Süden. Am Ende erreichen wir trotz viel Sonnenschein, aber aufgrund der Engadiner Winterkälte etwas müde unser Ziel auf dem Malojapass. [Weiter]


25.11.2020 - Leckereien
Läuft euch beim Gedanken ans Essen auch das Wasser im Mund zusammen?
Letzte Woche treffe ich mich zu einem Klassentreffen in der Miniaturausführung. Zusammen mit Rosi und Markus, die ebenfalls vom Kanton Thurgau in den Kanton Zürich ausgewandert sind und mit denen ich von 1980 – 1989 die Schulbänke der Primar- und Sekundarschule in Egnach gedrückt hatte, geht es zum Afghanen in Zürich zum Essen.  Auf eine kulinarische Reise nach Afghanistan habe ich mich bisher noch nie eingelassen, umso grösser ist die Vorfreude, meinem Gaumen den Horizont damitzu erweitern. [Weiter]


18.11.2020 - Traumwelt
Auch du hast Wüsche und Träume, wahr, oder? Es sind nun rund 15 Jahre her, als wir im Volkshaus in Zürich an einem Vortrag teilnehmen, bei dem zwei Velofahrer von ihrer Tour rund um die Welt berichten. Kaum haben sich in meinem Kopf die ersten Berichte und Bilder niedergelassen, sind sie auch schon in meine tiefe Überzeugung gedrungen, dass ich genau so was ähnliches auch machen will – die Welt mit dem Velo bereisen. Die Gedanken lassen mich nicht mehr los, plötzlich ist der Entscheid gefallen: Ich reise nach Neuseeland und werde das Land auf zwei Rädern und nur mit meiner Muskelkraft erkunden. Ich fokussiere mich ab diesem Moment auf dieses Ziel, es gibt kein Zurück, da will ich hin. [Weiter]


11.11.2020 - Tankstelle Wald
Hast du dir das auch schon mal bewusst überlegt? Es gibt immer wieder die Momente in unserem Leben, da fühlen wir uns total ausgelaugt, antriebslos und haben dabei das Gefühl, einfach keine Energie mehr zu haben. Was machen wir mit einem Auto, das nur noch einen Tropfen Benzin im Tank hat und welches wir im Spargang fahren? Genau, wir suchen die nächstgelegene Tankstelle auf, um den Tank wieder zu füllen, damit wir wieder das volle Potential aus dem Auto schöpfen können.
Aber was machen wir mit uns selber? Sehr oft machen wir genau das Gegenteil, anstatt tanken zu gehen. [Weiter]


04.11.2020 - Bauch gegen Verstand 1-0
Anfangs November, unsere Wetterhistoriker schreiben den wärmsten Tag des aktuellen Monats seit Messbeginn. Mein schon länger geplanter arbeitsfreier Montag passt also perfekt, um noch einmal eine Wanderung im Alpstein zu unternehmen.
Tage zuvor laufe ich endlich mal wieder Kilometer-Zeiten, die ich seit anfangs Jahr nicht mehr für möglich gehalten hätte. Eine Diagnose im Januar nach dem MRI an meinem rechten Knie lässt mich beinahe in Tränen ausbrechen. Da ist so einiges futsch und ich sehe meine Läuferkarriere schon am Nagel baumeln, meine Laufschuhe für irgend eine Charity nach Afrika verfrachtet. [Weiter]


28.10.2020 - Waldrand
Seid ihr auch immer wieder fasziniert?
Am Wochenende, man kann bei diesem angenehm warmen Herbstwetter kaum anders, sind wir draussen auf einem schönen Spaziergang mit Start und Ende bei unserer Haustür. Bei direkter Sonneneinstrahlung öffnen sich die Poren der Haut blitzartig, Schweiss treibt aus ihnen heraus. Dann, ein paar Meter weiter, im Schatten der wunderbar farbigen Bäume, ist es auch schon wieder kühl, der Schweiss reduziert ebenfalls die Temperatur und man beginnt zu frösteln. Ich liebe die wechselhaften Bedingungen im Herbst, so fühle ich mich lebendig und vergisst so vieles, auch Corona. [Weiter]


21.10.2020 - Kirche von Wassen
Was kommt euch beim "Chileli von Wassen" in den Sinn? Aufgrund der Corona-Situation verbringe ich zusammen mit einem Kollegen einen Freitag und einen Samstag in unserer Sonnenstube, dem Tessin. Wir entscheiden uns, bequem mit dem Zug hin- und auch wieder zurückzureisen. So kommen wir beide erstmals mit dem neuen Gotthard-Basistunnel in Berührung. Na ja, wir sitzen einfach im Zug, wie er mit 200km/h durch das 57km lange Loch braust. 20 Minuten lang nur ein schwarzes Nichts, wenn man aus dem Fenster schaut. Nebst dem Wissen, von Erstfeld bis Bodio relativ zügig durchs Bergmassiv zu fahren, ist da absolut nichts, was unser Herz höher schlagen lässt. [Weiter]


14.10.2020 - Bauarbeiten
Kennt ihr das auch, dass die Nerven ab und zu blank liegen können? Zürich Downtown an einem normalen Dienstagabend, mein Zug nach Fehraltdorf, mit Busanschluss noch Rumlikon, fährt pünktlich um 22:04h ab. Stets up to date mit dem SBB-App sehe ich, dass heute mit der S3 in Effretikon Endstation ist. Bauarbeiten an den Gleisanlagen zwingen alle Passagiere, in Effretikon auszusteigen und auf den Bahnersatzbus umzusteigen. Wie immer ist das vorbildlich organisiert und lässt in seiner Zuverlässigkeit andere Länder erblassen. So steht er da, der Bus, man sucht sich einen freien Platz, findet ihn, freut sich, dass es nach einem langen Tag nun auf die letzte Etappe Richtung Wohnort geht. [Weiter]


07.10.2020 - 1 Meile
Sind wir Menschen nicht alle, zumindest zeitweise, so? Wow, heute nach meinem Lauf im Wald bescheinigt mir meine Sportuhr, dass ich in diesem Jahr meine bislang schnellste Meile gelaufen bin. Ein freudiges Lächeln zeigt sich in meinem Gesicht. Also doch, ich kann es noch, so wie früher zu meinen besten Zeiten. Das Lächeln ist mir übrigens auch jetzt, zwei Stunden später deutlich anzumerken, das beflügelte Gefühl wird mich noch den ganzen Tag begleiten. Aber relativieren wir doch das Ganze mal: 6 Minuten und 24 Sekunden für eine Meile. Dieselbe Distanz lief der Marokkaner Hicham El Guerrouj am 7. Juli 1999 in Rom in sage und schreibe 3 Minuten und 43 Sekunden. [Weiter]


01.10.2020 - Kochlöffel
Ist euch das auch schon passiert?
Wie jeden Dienstag liegt die Coop-Zeitung auch in unserem Briefkasten. Welcher schweizer Haushalt wird dadurch nicht berieselt mit unzähligen Aktions-Angeboten, Geschichten, Informationen über Produzenten, Kolumnen, Freizeit-Angeboten und vielem mehr? Und ja, genau, da sind auch die immer wieder leckeren Rezepte, die uns motivieren, selber in der Küche wieder aktiv zu werden, die Kochlöffel zu schwingen und etwas Muse beim Kochen zu erleben. Alles bekannt, oder?Wir sitzen heute gemeinsam beim Frühstück, stimmen uns ab für den neuen Tag, wer, was, wie. Ihr kennt das, da bin ich mir sicher. [Weiter]


25.09.2020 - Gegensätze
Ich liebe Gegensätze und damit auch die Abwechslungen in unserem Leben. Heute spüren wir einen klaren wettertechnisch bedingten Gegensatz zu den letzten Tagen. Auf angenehm warme Nachmittage anfangs dieser Woche hat heute in höheren Lagen bereits Frau Holle an die Tür geklopft. Bei uns im Flachland stand sie vielleicht auch vor der Tür, nur haben wir nicht geöffnet.  
Ich warte am Bahnhof aufs Postauto. Kaum bin ich drin, muss ich aus dem Fenster schauen, um bestätigt zu haben, dass Frau Holle wirklich noch nicht ins Wohnzimmer getreten ist. Ich kann es mir nicht anders ausmalen, aber zwei Passagiere besitzen wohl nur Kleider für den wärmsten und den kältesten Tag des Jahres. [Weiter]


21.09.2020 - "Klick"
Ist es euch auch schon so ergangen? Kommt euch das irgendwie bekannt vor?
Mitte September, bei meinem täglichen Lauf durch die wunderschöne Region rund um meinen Wohnort Rumlikon im Zürcher Oberland, macht es plötzlich «Klick». Der Herbst macht um die Mittagszeit mit seinen noch leicht nebelverhangenen Wiesen und Feldern bereits deutlich darauf aufmerksam, dass er als dritte Jahreszeit auch im 2020 angekommen ist. Gleichzeitig drückt die Sonne durch das Grau und ich erlebe im laufenden Flow, wie sich der kühle herbstliche  Vormittag in einen warmen Spätsommernachmittag verwandelt. [Weiter]